Literatur: Brian Herbert & Kevin J. Anderson: Dune – Butlers Djihad

  • Wer kennt nicht Frank Herberts, Der Wüstenplanet. Was der Vater konnte versucht nun der Sohnemann nachzumachen. Dabei läßt sich über das Ergebnis streiten, doch nun erst einmal zum Inhalt.

    Inhalt:
    Butlers Djihad spielt vor allen bisherigen Romanen von Brian Herbert und Frank Herbert und handelt vom Kampf der Menscheit gegen das Maschienenimperium. Wer sich entsinnt, in Frank Herberts Wüstenplanet und allen vortlaufenden Romanen umgibt die Rahmenhandlung immer eine Prise Abneigung der Charaktere gegenüber computerähnlichen “denkenden” Maschienen und deren fehlen in dieser Zukunft. In Brian Herberts Roman ist die Menscheit durch einen Supercomputer geknechtet, Omnius. Omnius sieht alles, Omnius hört alles und Omnius weiß alles. Die noch freie Menschheit hat sich in einem losen Bündnis zusammengeschlossen und hält defensiv seit einem Jahrtausend gegen die Angriffe der Maschinen stand. Nach dem Angriff der Maschienen auf die Hauptwelt des Bündnisses Salusa Sekundus kommt Bewegung in die politische und militärische Entwicklung des Menschenbündnisses. Nach einem Angriff auf eine kürzlich von den Maschienen eroberte Welt wird die schwangere Frau des obersten Militärführers des Menschenbündnisses von den Robotern und deren Getreuen, den Cymeks, Mascheinen mit einem menschlichen Gehirn und einer Jahrhundertealten Persönlichkeit, gefangen genommen und zur Erde gebracht. Dort wird ihr neugeborenes Kind weniger später von einem Roboter ermordet und der Djihad nimmt seinen Anfang …


    Meinung:
    Der erste Teil dieser Trilogie hat seine Stärken und seine Schwächen. Über einige Kapitel werden eher langweilige Rahmenhandlungen aufgebaut, die jedoch mit fortgeschrittener Seitenzahl in größere Wendepunkte der Handlung übergehen. Für Leser der Wüsenplanet Reihe von Frank Herbert kommt als Anreiz hinzu, Charaktere kennenzulernen die bereits in der Originalserie durch Philosopien, Techniken vorgestellt wurden und denen durch diese Reihe Tribut gezollt wird. Ausserdem erfährt man viele Interessante Dinge über die Herkunft der Familie Atreides oder der Harkonnen.

    Fazit:
    Für Hintergrund-Durstige, ausdauernde Leseratten durchweg empfehlenswert und für Wüstenplanet Fans sowieso. Nichts für Quereinsteiger ohne Kenntnisse der Romanvorlage "Der Wüstenplanet" oder zum kurzweiligen Zeitvertreib.

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