Sprungschiffe

  • Interstellare Reisen erfolgen mittels sogenannter Sprungschiffe, deren Antrieb im 22. Jahrhundert von den Wissenschaftlern Kearny und Fuchida entwickelt wurde. Der Name dieser Schiffe rührt von ihrer Fähigkeit her, ohne Zeitverlust in ein bis zu 30 Lichtjahre weit entferntes Sonnensystem zu "springen".
    Interstellare Reisen erfolgen mittels sogenannter Sprungschiffe, deren Antrieb im 22. Jahrhundert von den Wissenschaftlern Kearny und Fuchida entwickelt wurde. Der Name dieser Schiffe rührt von ihrer Fähigkeit her, ohne Zeitverlust in ein bis zu 30 Lichtjahre weit entferntes Sonnensystem zu "springen". Es handelt sich um ziemlich unbewegliche Raumfahrzeuge, die aus einer langen, schlanken Antriebsspindel und einem enormen Solarsegel bestehen, das an einen gigantischen Sonnenschirm erinnert.

    Das gewaltige Segel besteht aus einem Spezialmaterial, das gewaltige Mengen elektromagnetischer Energie aus dem Sonnenwind des jeweiligen Zentralgestirns zieht und langsam an den Antriebskern abgibt. Dieser baut daraus ein Kraftfeld auf, durch das ein Riss im Raum-Zeit-Gefüge entsteht. Nach einem Sprung kann das Schiff erst weiterreisen, wenn es durch Aufnahme von Sonnenenergie seinen Antrieb wieder aufgeladen hat. Sprungschiffe reisen mithilfe ihres Kearny-Fuchida-Antriebs in Nullzeit über riesige interstellare Entfernungen. Das K-F-Triebwerk baut ein Raum-Zeit-Feld um das Sprungschiff auf und öffnet ein Loch in den Hyperraum. Einen Sekundenbruchteil später materialisiert das Schiff am Zielsprungpunkt, der bis zu 30 Lichtjahre weit entfernt sein kann.

    Sprungschiffe landen niemals auf einem Planeten und reisen nur sehr selten in die inneren Bereiche eines Systems. Interplanetarische Flüge werden von Landungsschiffen ausgeführt, Raumschiffen, die bis zum Erreichen des Zielpunktes an das Sprungschiff gekoppelt bleiben. Dank neuster Technologie sind die Sprungschiffe in der Lage Energie in Lithium Batterien zu speichern und zwei Sprünge durchzuführen. Seit dem Zerfall des Sternenbundes besitzen nur noch die Clans sogenannte Kampf-Sprungschiffe, die über eine Bewaffnung verfügen, die jedes andere Raumschiff in Windeseile in seine Atome zerlegen können. Gerüchten zufolge besitzt nur noch Comstar eine entsprechende Anzahl einsatzbereiter Kampf-Raumer, während die Flottillen der Nachfolgerstaaten noch im Aufbau sind.

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