Stahlviper

  • Die Stahlvipern schreiben ihre Gründung saKhan Antonius Zalman zu, obwohl er sie niemals als Khan regierte. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters bat er Kerensky, die Leitung der Vipern jemand anderem anzuvertrauen. Der Name der von ihm unglücklicherweise vorgeschlagenen Frau ist nicht mehr bekannt, da ihr Name und ihre Blutlinie von den Vipern auf Befehl des IlKhans später ausgelöscht wurde.
    Vergangenheit
    Die Stahlvipern schreiben ihre Gründung saKhan Antonius Zalman zu, obwohl er sie niemals als Khan regierte. Aufgrund seines fortgeschrittenen Alters bat er Kerensky, die Leitung der Vipern jemand anderem anzuvertrauen. Der Name der von ihm unglücklicherweise vorgeschlagenen Frau ist nicht mehr bekannt, da ihr Name und ihre Blutlinie von den Vipern auf Befehl des IlKhans später ausgelöscht wurde. Besagte Khanin verliebte sich in ilKhan Kerensky und versuchte in ihrem Irrglauben, ihn für sich gewinnen zu können, dessen Frau Jennifer Winson zu ermorden. SaKhan Steven Breen, welcher Antonius Zalman nach dessen Tod ersetzte, konnte sie jedoch vorher töten. IlKhan Kerensky ernannte Steven Breen zum Khan der Vipern und Shandra Zalman zum saKhan.

    Clan ohne Ziel
    In ihren Versuchen nach dem Verrat ihrer früheren Khanin allen zu zeigen, dass sie wahre Gefolgsleute Kerenskys seien, konzentrierten sich die Stahlvipern rein auf ihren militärischen Sektor, was zu großen Problemen in der Versorgung und Kontrolle ihrer Zivilbevölkerung führte. Die Zukunft des Clans schien ungewiss, bis 2860 Sanra Mercer zum saKhan ernannt wurde. Sanra Mercer vertrat die Meinung, dass die Clans und vor allem die Vipern die Menschen der Inneren Sphäre nicht erobern und unterdrücken, sondern sie leiten und auf den rechten Weg zurückbringen sollten. Dies stand im krassen Gegensatz zur Doktrin des damaligen Khan Jacob Masters. SaKhan Mercer verlangte daraufhin einen Widerspruchstest, welchen sie auch gewann (Khan Masters fand dabei den Tod). Daraufhin wählten die Blutnamensträger der Vipern Sanra Mercer zur Khanin.

    Der einsame Pfad
    Khanin Mercer machte sich sofort daran, die Fehler ihrer Vorgänger zu korrigieren und den ganzen Clan auf ihre Vision einzuschwören. Um dies zu verwirklichen, isolierte sie ihren Clan fast völlig von der Außenwelt, was kleinere Gefechte mit den anderen Clans – insbesondere den Jade Falcons – zur Folge hatte, welche bis zum heutigen Tage einen Groll gegen die Stahlvipern hegen. Die Jahre der Isolation führten zu einer vorherrschenden Philosophie, die andere Clans als Kreuzritter-Bewahrer oder Bewahrer-Kreuzritter bezeichnen. Die Stahlvipern unterstützten den Dragoner-Kompromiss und wurden später zuerst der primären Reserve für die Invasion zugeteilt. Später wurden sie durch den neuen IlKhan Kerensky aus politischen Gründen in den aktiven Status erhoben, um den Jade Falcons im Weg zu stehen. Und genau das waren sie, eroberten sie doch im Laufe der nächsten Jahre mehrere Welten von den Jade Falcons.

    Gegenwart
    Das Unglück begann, als Khan Ahmed während des Widerspruchskrieges beiden Parteien Twycross als Schlachtfeld zusagte. Als der Krieg sein abruptes Ende nahm, wurde saKhan Ahmed vom Clan-Konzil – welches mehr als unzufrieden war, da die Vipern nach dem Konflikt keinerlei Gewinn für sich verbuchen konnten – indirekt des Verrats beschuldigt. Er wurde während des Tests vom aktuellen saKhan Brett Andrews getötet. Der interne politische Fallout lähmte die Vipern für einige Zeit, in der die Jade Falcons die verlorenen Gebiete zurückeroberten und die Vipern auch alle ihre Gebiete in der Inneren Sphäre verloren. Die Vipern kehrten in den Kerensky-Cluster zurück, um ihre Wunden zu lecken und ihren Touman wieder auf Gefechtsstärke zu bringen.

    Militärische Informationen
    Der Touman der Stahlvipern ist primär auf Bodenkampf ausgelegt. Drei Besonderheiten kennzeichnen ihn: Die Vipern benutzen abgesehen von den Rattler-Sternen so gut wie keine kombinierten Einheiten, sie setzen vor allem für Garnisonszwecke viele Einheiten konventioneller Infanterie ein und ihre LRJ-Einheiten, welche die Bodentruppen unterstützen, bestehen nur aus 5 Jägern. Die so übrig gebliebenen Jäger sind den Raumstreitkräften zugeteilt worden.

    Mittelschwere und schwere Mechs dominieren den Touman, leichte und überschwere Mechs werden nur in speziellen Einheiten eingesetzt. Dies erlaubt es den meisten Viper-Einheiten, mobil zu bleiben und trotzdem schwere Feuerkraft ins Feld zu führen. Im Laufe der Jahre haben sich zwei Taktiken entwickelt, welche von dieser Truppenzusammensetzung profitieren. Die „Viper's Maw“ und die „Coil“.

    Bei der "Viper's Maw" werden Krait- und Boa-Trinärsterne (die sogenannten „Fangs“) in die Flanken des Gegners geschickt, welche durch Elementare unterstützt werden. Eine dritte Gruppe Mechs (als „Maw“) bekannt, attackiert den Feind, wenn eine der Fangs die gegnerischen Linien durchbrochen hat. Der Feind muss sich nun entscheiden, ob er die Elementare in seinem Rücken bekämpft oder ob er sich beim Rückzug von den Maw-Einheiten zusammenschießen lässt.

    Die "Coil" ist eine Taktik für kleinere Einheiten, wie Binär- oder Trinärsterne. Bei ihr stellt ein Teil der Einheit den Gegner und nagelt ihn fest, während der andere Teil ihn umrundet und umzingelt. Ist der Gegner erst einmal eingeschlossen, so umkreisen ihn alle Einheiten und verkleinern langsam den Radius der Umklammerung. Dabei wird die Manövrierbarkeit des Feindes immer mehr eingeschränkt und er kann sein Feuer nicht auf einzelne Viper-Mechs konzentrieren. Allerdings funktioniert diese Taktik normalerweise nur gegen Einheiten, die kleiner als die der Vipern ist, und wird wegen Zellbriggen auch nur gegen Dezgra- oder Innere Sphäre-Einheiten eingesetzt.

    Alle Truppen der Steel Viper, vom Frontklasse-Mechkrieger bis zum Infantristen, sind Wahrgeborene. Das Training der Viper-Geschkos ist besonders hart. In anderen Clans graduieren pro Geschko vier bis fünf Kadetten, bei den Vipern jedoch nur ein bis zwei. Dies wird jedoch durch die fast doppelte Anzahl der Geschkos wieder ausgeglichen.

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