[RPG] Armed Forces of the Federated Suns

      [RPG] Armed Forces of the Federated Suns

      Hauptquartier der Bewaffneten Streitkräfte der Vereinigten Sonnen
      Fincastle, Anno Domini 2520

      oderint, dum metuant


      Es klopfte an der Tür.
      >> Sir, ich denke Sie sollten sich das anschauen<<
      Eine junge Frau in Uniform trat durch die Schwere Eichentür. Sie hatte einen schlanken drahtigen Körper wohlproportioniert aber trotzdem durchtrainiert. Ihre blauen Augen funkelten durchs Schwarze Haar, Rostov wusste sofort bewusst das etwas nicht stimmte als Sie ihm die Holodisk überreichte.
      >>Was erschüttert dich so?<<
      Er schob die Disk ins Abspielgerät und war überrascht als er seinem Vater ins Gesicht blickte.
      >>Das ist nicht dein Ernst. Melissa...<<<
      Rostov schluckte schwer. Sie hatte Rostov noch nie so aus der Fassung erlebt. Und erst jetzt wurde Ihr das ganze Ausmaß der Tragödie bewusst.
      >> Der erste Prinz ist also einem Attentad zum Opfer gefallen. Und mein Vater läuft mal wieder offene Türen ein. Ist dir bewusst was das Bedeutet? Weißt du was das für die vereinigten Sonnen bedeutet <<
      Sie schaute sich in dem überaus großzügig bemessenen Büro um. Und erst jetzt fielen ihr die viele mit liebe gestalteten Accessoires auf.
      >>So scheint es. Angeblich ist er von einem seiner vertrauten ermordet worden, Herr General. Aber, nein, so ganz war mir das in diesem Moment nicht klar. Das Ausmaß wird mir langsam bewusst.<<
      Der General verzog sein Gesicht.
      >>Nein ich denke nicht das dir das bewusst ist! Denn es bedeutet Bürgerkrieg. Jeder dieser einfältigen Speichellecker wird nun den Thron wollen! Jetzt heißt es den angerichteten Schaden zu begrenzen. Wer weiß schon davon Melissa?<<
      Die Generalin verzog die Augenbrauen.
      >>Inzwischen sollten alle Geheimdienste, diese Nachricht bekommen haben. Ich denke Jeder der einflussreichen Persönlichkeiten, sollte genau wie Sie im Augenblick darüber Aufgeklärt werden. Sind Sie sicher das die Lage so kritisch ist? Ich meine es gibt doch einen Nachfolger<<
      Er stand auf und kam um den Schreibtisch herum.
      >>Folge mir bitte. Den Mörder werde ich zur Strecke bringen Koste es was es wolle. Und denkst du wirklich irgendwer wird ein Kind auf dem Thron eines Sternenreiches dulden?<<
      Sie schaute Ihm jetzt direkt in die Augen. Und fühlte seine Hingabe und Leidenschaft, nun hatte das warten ein ende und er wieder eine Aufgabe.
      >>Sir? Ich denke wenn er Berater bekommt, vielleicht sogar Sie, wird er sich bestimmt profilieren können! Ich meine, ja er ist Jung aber auch sehr intelligent. Und ich meine kaum einer wird es wagen jemanden wie Sie anzuzweifeln, oder einzuschüchtern. Davor haben die Politiker einfach viel zuviel Angst.<<
      Nun ging er zu Tür.
      >>Folge mir bitte Melissa! Das siehst du falsch. Es gibt immer jemanden der so nach der Macht giert das er alle Vorsicht fallen lässt! Sonst wäre der erste Prinz jetzt nicht Tot. Verstehst du was ich damit sagen will? Keiner Wird einen 16-Jährigen auf dem Thron dulden. Weil jeder sich selbst auf dem Thron sieht, viele würden dafür über Leichen gehen. Außerdem ist er noch nicht Reif genug. So ungern ich das sage aber ein so junger Mann ist viel zu leicht zu beeinflussen. Es würde in einer weiteren Katastrophe enden... Und das letzte was wir jetzt gebrauchen können sind nochmehr Probleme. Trotzdem werde ich ihm die Treue halten. Es muss ein Davion an der Macht bleiben. Ausserdem mag ich ihn!<<
      >> Ich denke ich verstehe was Sie sagen wollen Dmitri!<<
      Scheppernd viel die schwere Tür uns Schloss.
      Hauptquartier der Bewaffneten Streitkräfte der Vereinigten Sonnen
      Fincastle, Anno Domini 2520

      Rede des Oberbefehlshabers

      Guten Abend Ladys und Gentleman wie Sie vielleicht schon wissen wurde ich soeben wiedergewählt. Somit bleibe ich Offizieller Oberster Befehlshaber der AFFS.

      Nun, wie Sie sicher alle wissen haben sich die Zeiten geändert. Der erste Prinz ist Tot und unser, ich betone UNSER Reich steht vor den Zusammenbruch, einem Bürgerkrieg.

      Darum Ladys und Gentleman verkünde ich hiermit die Unabhängigkeit der Planeten Fincastle und Birquash. Sie haben sich freiwillig der AFFS angeschlossen. Dies bedeutet, dass diese Planeten nun unter meinem Schutz stehen. Jeder von Ihnen dürfte wissen was das heißt.

      Ich hoffe weitere Planeten werden Ihrem Beispiel folgen. Denn Sie haben erkannt welches Ziel meinen Truppen und ich haben.

      Eine sichere Zukunft für die vereinigten Sonnen und ihre Bewohner unter der Führung eines Davion.

      Ich erkläre hiermit außerdem offiziell die Freundschaft der AFFS zur Mark Capella und meinem treuen Freund Prinz David Varnay.

      Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
      Hauptquartier der Bewaffneten Streitkräfte der Vereinigten Sonnen
      Fincastle, Anno Domini 2520

      Und wieder trete ich mit Guten Nachrichten vor meine Anhänger! Heute hat sich uns Point Barrow angeschlossen, aber das ist noch nicht alles.
      Als Zeichen Ihres guten Willens haben sie und erlaubt, ja sogar gebeten Ihre Miliz bei uns einzugliedern. Die First Division ist nun geboren.

      Wir suchen noch immer Freiwillige die unsere Streitkräfte verstärken. Denn wir heben von Tag zu Tag mehr und mehr Einheiten aus!
      Melden Sie sich bitte bei Interesse bei Ihrem Wehrdienstberater!

      Aber auch andere Planeten haben sich uns angeschlossen, unter anderem Alsek, Enchi und Birquash. Diese Planeten sind ab jetzt Hoheitgebiet der AFFS. Ladys und Gentleman denken sie daran was passiert, sollten Sie dieses vergessen!
      Hauptquartier der Bewaffneten Streitkräfte der Vereinigten Sonnen
      Fincastle, Anno Domini 2520

      >>Guten Abend, Melissa, setz dich bitte zu mir.<<
      Er deutete auf einen Ledersessel, neben dem Kamin
      >>Gibt es etwas das ich wissen sollte? Wie ist die Momentane Lage?<<
      Sie setzte sich. Sie musste kurz überlegen, bevor Sie ihm und die Augen sah und antwortete.
      >>Unsere Lage ist nicht schlecht, sie könnte aber besser sein! Es schließen sich uns immer mehr Leute an. Besonders viele Krieger, wie es nicht anders zu erwarten war, Sie verstehen Ihre Beweggründe und wissen, das Sie hier gebraucht werden. Viele Welten um Birquash herum kommen langsam zur Vernunft, es sollte ein leichtes sein Sie auf unsere Seite zu ziehen, von dort dürften keine Probleme kommen. Unsere Bücher weisen ein großes Plus auf. Bald dürften wir uns die besten Forscher der IS Leisten können. Wir müssen nur noch Platz schaffen. Einen Platz an dem Sie wohnen und Schlafen können, dies wird jedoch Unsummen verschlingen, die Sich aber schnell wieder rechnen sollten. Der junge Prinz, ist immer noch ein Risikofaktor, er handelt impulsiv er wäre fast auf Kollision mit unseren Truppen gelaufen.<<
      Dmitri beugte sich vor
      >>Ich weiß, ich habe mit Ihm persönlich gesprochen, er hat zwar noch keine Antwort kommen lassen, aber ich sollte Ihm eingeschärft haben, das er überlegter handeln muss!
      >>Wie den auch sei. Er ist und bleibt ein Risiko! Unser Geheimdienst wird Ihm im Auge behalten. Zum nächsten Punkt. Auch andere Parteien finden langsam anhand und breiten sich aus. Bei Ihrem Freund Prinz David Varnay läuft alles planmäßig. Er hat seine Anhänger um sich geschart und beginnt nun mit der Absicherung seines Sektors. Auch Ihre Reformen Fanden große Zustimmung. Alles in allem ist die Lage noch recht ruhig. Ich denke dies wird sich nach der Sitzung des Hohen Rates ändern! Die Nachrichtensender sind zurzeit auf unserer Seite, doch Sie kennen sie. Sie sind sprunghaft, trauen kann man Ihnen nicht!
      Unsere Truppen nehmen ein immer größeres Ausmaß an, demnächst müssen wir Sie in Bewegung setzen um unsere Sektoren zu sichern! Das wäre es von meiner Seite!<<
      General Rostov stand auf
      Danke Melissa das war wirklich gute Arbeit. Bitte lassen Sie die Akten hier, ich möchte Sie später noch einmal Sichten. Für den Rest des Abends sind sie freigestellt. Morgen wartet viel Arbeit auf uns!
      >>>Die Kämpfe gehen langsam zurück Sir, die Rebellen werden langsam ruhiger! Wir werden sie in den kommenden Monaten vollkommen aufreiben. Melisse drehte sich spitzfindig um.<<<

      >>>Die Spezialisten die Sie Ihrem Vater übersendet haben, melden nichts neues die Forschungen werden aber beständig vorangetrieben.<<<

      >>>Aber, aber Sir, es gibt auch schlechte Nachrichten euer treuer Freund David Varney wurde gefangen genommen, sein Aufenthaltsort ist noch unbekannt.<<<

      >>>Unser Geheimdienst hat eine Freiwillige Sonderkommission eingerichtet die nach Ihm sucht.<<<

      Dmitri schaute ungläubig.
      Seitdem die Rebellen Point Barrow übernommen hatten, gab es eine Vielzahl von Problemen. Dmitri war bis an die Schmerzgrenze gegangen um die AFFS zusammen zu halten.
      Erstmal musste er untertauchen mit seinen Leuten. Dann musste er Sie sammeln, sie bestärken und Ihnen Mut machen, Sie neu aufbauen.
      Irgendeiner dieser Speichellecker hatte Spione bei Ihm eingeschleust. Sie hatten Rebellionen ausgelöst und hatten Dmitri dadurch viel Geld gekostet. Geld das die AFFS brauchte. Wenn Sie überleben wollte. Soviel stand fest.

      >>>Melissa wie weit sind die Nachforschungen? Haben wir die Spione identifiziert?
      Sie reichte Ihm einen Aktenordner. Ja Sir. Agenten sind auf sie angesetzt. Sie werden keine Probleme mehr machen, so viel steht fest!<<<

      Die Loyalisten wurden bedrängt und Varnay war verschollen, der ganze Davionraum wurde von Kämpfen überzogen. Seinen Truppen verlangte er Gewaltmärsche und hartes Training ab. Sie hatten sich in den letzten Monaten verbessert. Alles in allem konnte er das Ruder noch einmal herum reißen und wenn es so weiter gehen würde, würde er schon Bald wieder in seiner Residenz sitzen.

      Aber nun waren erstmal die Kämpfe wichtig. Estevez wollte die Loyalisten überrennen und das konnte er nicht zulassen. Zusätlich zu den Rebellionen und den internen Streitereien kam jetzt noch ein Problem. Aber darum würde er sich schon kümmern wenn es nötig wurde…

      Die Probleme hatten Sie alle zusammengeschweißt nichts und niemand konnte sie jetzt noch aufhalten!

      >>>Ok, dann setz die Truppen in Bewegung, versende nun meine Botschaften. Enigma Verschlüsselungscode Drei!<<<

      Melissa weitete die Augen.
      >>>Jawohl Sir!<<<
      >>>Sir haben Sie die nachrichten schon gesehen?<<<
      >>>Ja habe ich, das ist nicht gut, wir haben in letzter Zeit wirklich Pech, erst Spione und nun das… Aber das ist kein Problem, die Operation wird fortgesetzt, die Truppen sollen in Bewegung bleiben. Varney ist befreit, das Sonderkommando soll sich jedoch nicht auflösen, sie haben gute Arbeit geleistet. Ich habe schon einen weiteren Auftrag für Sie, bitte bestell Sie für heute Abend in dieses Büro. Ach und sei bitte auch selbst anwesend!<<<

      >Sir, jawohl Sir. Eine frage bleibt offen, wollen sie auf die Nachrichtensendung reagieren?<<<

      Ja, ich gedenke dies zu tun, bitte setze einen Text auf und sag den Reportern bescheid, ich glaub das beste wäre es, wenn wir das noch heute Nachmittag erledigen. Oh ich sehe gerade, dass die Fabrik gebaut wurde, das haben Sie wirklich gut gemacht, der Augenblick ist nun gekommen, Code blau für die Spezialeinheiten, Sie wissen bescheid, sagen Sie es Ihnen persönlich, keine Aufzeichnungen hierüber.<<<

      Melissa trat aus dem Büro, Sie war verwirrt. Was hatte das alles zu bedeuten, sie konnte nun nicht mehr tun als General Rostov zu vertrauen und vertrauen hatte Sie in Ihn mehr als genug!