INI - Irian News Interstellar

      INI - Irian News Interstellar

      Irian News Interstellar


      Der Nachrichtensender für unabhängige und kritische Berichterstattung von Ereignissen von interstellarer Bedeutung.

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      Unglaublich aber wahr. Einer Piratengruppe, nach noch unbestätigten Informationen handelte es sich um die New Belt Pirates, gelang ein Überfall auf Tharkad, der Zentralwelt des lyranischen Commonwealth. Grund dafür war ein Totalversagen der lyranischen Raumverteidigung. Nur aufgrund der Tatsache, dass die Piraten in einem dünn besiedelten Teil des Kontinents Heidelberg angriffen, waren die Schäden und Verluste geringer als befürchtet. Kein Ruhmestag für die lyranischen Sicherheitskräfte.


      Das Draconis Kombinat entgeht knapp einem weiteren militärischen Desaster. Nach der klaren Niederlage im Grenzkonflikt mit der Oberon Konföderation im Sektor Damian ist es nun dem DCMS in einem langen und verlustreichen Feldzug gelungen, die Regionalwelt Bjarred zu erobern. Die 112. Assault Infantry wurde im Zuge der Kämpfe gänzlich aufgerieben. Dies führte zu ersten planetenweiten Anti-Kriegsdemonstrationen auf Dover. Wie nicht anders zu erwarten, wurde schon nach kurzer Zeit von den Behörden der Ausnahmezustand ausgerufen und die Demonstrationen gewaltsam aufgelöst.


      Naturkatastrophe planetaren Ausmaßes auf Zwipadze. Ein Asteroidenschauer richtete verheerende Schäden mit Millionen von Toten an. Nach unseren bisherigen Informationen haben die zivilen Behörden der Randwelten Hilfsangebote interstellarer Hilfsorganisationen und NGOs abgelehnt, zugleich scheinen sie aber mit der Situation überfordert und den Menschen vor Ort nur unzureichende Hilfe zukommen zu lassen. Nach Insiderinformationen galt die einzige Sorge der staatlichen Stellen der Unversehrtheit der militärischen Anlagen auf diesem Planeten.


      Demonstrationen gegen das Bildungsgefälle im Taurus Konkordat. Seit Monaten kommt es nun auf der Zentralwelt Taurus zu Studentendemonstrationen mit hunderttausenden von Teilnehmern, die sich vehement für eine Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten und des Lebensstandards für die Menschen in den entlegeneren Regionen des Konkordats einsetzen. Sie verlangen die Abschaffung von Kinderarbeit, 60 Stundenwoche und Niedriglöhnen, zugleich soll das Gesundheits- und Rentensystems an moderne Maßstäbe angepasst werden.


      Korruption im Generalstab. Wie wir erst kürzlich in Erfahrung bringen konnten, gab es im Marik Commonwealth einen schwerwiegenden Fall von Korruption in höchsten militärischen Kreisen. Eine Lobbygruppe einiger Rüstungsbetriebe gelang es mit zwielichtigen Methoden, unter anderem sollen illegalen Drogen und Prostituierte zum Einsatz gekommen sein, mehrere hohe Offiziere im Beschaffungsamt davon zu überzeugen, minderwertiges Rüstungsmaterial für die Marik Milizen zu erwerben. Auf Anordnung Mikhail Mariks wurde mit einer umfassenden Säuberung und Neustrukturierung des Offizierkorps begonnen.


      Minderwertige Leistung staatlicher Forschungseinrichtungen. In den Vereinigten Sonnen gab es mehrere Fälle von wissenschaftlichem Fehlverhalten. Manipulierte Studien, Plagiate und gefälschte Messwerte waren der Grund, warum 2 wichtige staatliche Forschungsprojekte in der VS scheiterten. Dies führte in den freien Medien zu einer umfassenden Diskussion über die Vor- und Nachteile staatlich gelenkter Forschung und der Schwäche eines autoritären Systems. Eine Stellungnahme des verantwortlichen Ministers steht noch aus.

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      Quo vadis Innere Sphäre?


      Bis vor kurzem glaubten wir noch, ein neues goldenes Zeitalter würde anbrechen. Die ehemaligen großen Häuser und Peripherienationen erhoben sich aus der Asche des 5. Nachfolgekrieges und begannen damit, in wenigen Jahren einen Sektor nach dem anderen in ihre aufstrebenden Imperien zu integrieren. Wirtschaftliche Prosperität und technologischer Fortschritt schienen zum Greifen nahe, doch nun wird all dies in zweierlei Weise in Frage gestellt.
      Offensichtlich ist es mit den zivilisatorischen Versprechungen der Staaten nicht weit her. Der ersten Euphorie der Bewohner in den eingegliederten Sektoren folgte sehr schnell die Ernüchterung. Anstatt greifbarer Fortschritte blieb alles beim alten, die steuerlichen Belastungen stiegen durch die Einführung neuer imperialer Abgaben, die planetaren Industieren mussten sich der Konkurrenz interstellarer Unternehmen stellen, was vielfach zum Untergang ganzer Industriezweige und damit einhergehender Massenarbeitslosigkeit führte. Auch kam es oftmals zu einem Abbau demokratischer Rechte und Mitbestimmung begleitet von einem spürbar verstärkten Überwachungsapparat.
      Kein Wunder also, dass die Zufriedenheit der Bevölkerung stetig sank. Nun scheinen wir aber an einem Wendepunkt angekommen zu sein, denn selbst bewaffneter Widerstand gegen die Zentralregierungen und neue Unabhängigkeitsbewegungen sind im Bereich des Möglichen. So geschehen auf Suzano, wo es einer lokalen Separatisten-Organisation in erstaunlich kurzer Zeit gelang, den gesamten Planeten unter ihre Kontrolle zu bekommen. Überhaupt scheint die Konföderation Capella besonders unter Zerfallserscheinungen zu leiden. Die Sektoren Kashilla und Matsu stehen ebenfalls kurz vor einer Rebellion und in 8 weiteren Sektoren sind Unruhen und Streiks an der Tagesordnung.
      Ähnlich prekär ist es im Draconis Kombinat, der Liga freier Welten und der Oberon Konföderation.

      Light of Mankind. Retter oder Gefahr?


      Eine neue Macht ist in der Inneren Sphäre erschienen. Light of Mankind. Wer oder was sich hinter dieser Organisation verbirgt und woher sie ihre seit Jahrzehnten in der IS nicht mehr gesehene Hightech-Bewaffnung haben, kann im Augenblick noch nicht gesagt werden. Einzig an ihren Taten können sie gemessen werden. Zum einen hat LoM in einer generalstabsmäßigen Aktion 7 Sektoren innerhalb der IS unter ihre Kontrolle gebracht. Antares, Acrux, Chilung, Orbisonia, Glenmora, Nakaojo und Orestes. Warum ausgerechnet diese Sektoren ausgewählt wurden, liegt zurzeit noch im Dunkeln. Eins ist allerdings festzustellen, alle Nachfolgestaaten werden sich in Zukunft mit dem Faktor LoM auseinandersetzen müssen.
      Daneben hat LoM einen Grossangriff gegen Comstar gestartet. Zum einen haben sie es geschafft, den Comstar-Außenposten Void’s Hell nach einem kurzen aber heftigen Gefecht zu erobern und die vorhandenen Garnison vollkommen zu besiegen, gleichzeitig wurde ein Grossangriff gegen Terra durchgeführt. Nur dem erbitterten Widerstand unter dem Ersten Primus Adrian Mori ist es zu verdanken, dass LoM nicht schon im ersten Ansturm die Wiege der Menschheit in ihre Gewalt bringen konnte.
      Aber stimmt es wirklich, was uns Comstar über LoM glauben machen möchte? Das es sich um eine gefährliche und fanatische Geheimorganisation handelt? Erbarmungslose Schlächter zehntausender Comstar-Angehöriger? Kann man Comstar soweit vertrauen? Hierbei sollten wir auf keinen Fall die Taten und Untaten Comstar’s und ihrer früheren sektiererischen Abspaltungen vergessen. Immer schon hat Comstar versucht Einfluss auf die Staaten und die Entwicklung der IS zu nehmen. Wir erinnern nur an den 4. Nachfolgekrieg, den Krieg von 3039 und den Ausbruch des 5. Nachfolgekrieges.
      Wir möchten noch auf eine Sache hinweisen, die unserer Redaktion bemerkenswert scheint und für den Fall LoM von vielleicht entscheidender Bedeutung ist. Nämlich die frühzeitige Verbindung zwischen Comstar und den Randwelten und deren Erlaubnis, Void’s Hell als eine militärisch gesicherte Basis für das Comstar Explorer Corps zu benutzen. Dies und der Asteroidenschauer auf Zwipadze stehen unserer Meinung nach in direkter Verbindung. Wir waren mehr als nur ein bisschen überrascht, als in den vorletzten Comstar News die von uns gemeldeten Millionen von Toten als Falschinformation hingestellt wurde und stattdessen Comstar von „nur“ wenigen Tausend Toten berichtete. Kann es sein, dass Comstar zusammen mit den Randwelten auf Zwipadze eine neue ultimative Waffe getestet hat? Und das die Berichte von der frühzeitigen Evakuierung und den geringen Schäden das nur verschleiern sollen. Ist vielleicht Light of Mankind gekommen, um uns vor einer Diktatur Comstar’s zu beschützen?

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      Comstar und LoM. 2 Seiten einer Medaille?

      Obwohl die LoM kurz vor dem totalen Sieg über die letzten Verteidiger Comstars auf Terra stand, zogen sie vor kurzem ihre gesamten Truppen überraschenderweise nach Skondia zurück. Was dahinter steckt, weiß niemand und auch Comstar hat bisher kein Wort darüber verlauten lassen. Bisher hat sich die LoM in ihren über die ganze Innere Sphäre verteilten Stützpunkten ruhig verhalten, allerdings scheint es so, als ob sie dort über schlagkräftige Truppenkontingente verfügt, die alles, was die Nachfolgestaaten derzeit aufbieten könnten, weit in den Schatten stellen.
      Unseren Recherchen zufolge ist die Verbindung zwischen Comstar und LoM weitaus enger, als das von Comstar bisher zugegeben wurde. Die einzige Macht, die in den letzten Jahrzehnten über die Battletech-Technologie und Kampfschiffe verfügte, war Comstar. Und nun taucht eine Organisation auf, die über dieselbe Art von Waffen verfügt, unserer Meinung nach muß es eine Verbindung zwischen diesen beiden Gruppen geben. Vielleicht ist das Auftauchen der LoM nur eine besonders hinterlistige Art von Comstar, durch Destabilisierung der aufstrebenden Staaten die Macht in der IS an sich zu reißen, wie sie es zuvor schon so viele Male erfolglos versucht hat.
      Die Naivität einiger Staaten, Eliteverbände durch Comstar neu ausrüsten und ausbilden zu lassen, ist ohnegleichen, eine Infiltration durch ROM-Agenten dürfte das kleinste Problem sein, wenn diese Truppen in einigen Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehren werden.
      Wir möchten an dieser Stelle unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass unser geliebter Generalhauptmann Mikhail Marik und die Liga nicht den Einflüsterungen und Bestechungsangeboten Comstars während der Sitzung der Hausfürsten erlegen sind. Lang lebe die Liga.


      Weitere Nachrichten in aller Kürze

      Der erste Versuch einer Interstellaren Wissenschaftskonferenz seit 42 Jahren durch die Tharkad University ist grandios gescheitert. Kein einziger Staat der IS hat es für nötig empfunden oder war in der Lage, eine Delegation nach Tharkad zu entsenden. Lediglich eine kleine Gruppe Forscher aus dem fernen Taurus Konkordat fand ihren Weg dorthin. Dementsprechend dürftig war das Ergebnis, genauer gesagt gleich null.

      Ein weiterer Aufstand im Sektor Unity, welche Ironie, erschüttert den Zusammenhalt des Draconis Kombinats. Dabei wurde ein weiteres Infanterieregiment der DCMS aufgerieben. Der einzige Kommentar von General Heger war: „Wenn erstmal die schlechten Soldaten alle gestorben sind, müssen wir ja irgendwann nur noch gute haben“. Recht hat der Mann.

      Ein Skandal jagt den nächsten im Größeren Valkyrat. Nicht nur, dass die Regentin so inkompetent war, dass 2 Drittel ihres Landes sich im Aufstand gegen sie befinden, nein, nach Gerüchten soll die werte Dame eine bewegte Vergangenheit als Prostituierte im Rotlichtmilieu von Botany Bay haben. Das man dort kein verantwortungsvolles regieren lernt, dürtfe sich von selbst verstehen. Aber Comstar und einige Staaten der IS müssen ja unbedingt ein „Friedenskorps“ dorthin entsenden. Arme Peripherie.




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      Aus aktuellem Anlass übertragen wir einen Ausschnitt der Rede des Generalhauptmanns der Liga Mikhail Marik zu der Krise mit der Circinus Föderation:

      ... Kommen wir nun zum dem angesprochenen und offensichtlich
      konstruierten Problem.
      Die Grenzverhandlungen zwischen der Föderation
      und der Liga begannen vor 17 Jahren. Die Liga kam von
      sich aus auf die CF zu, und bat um einen Nichtangriffspakt und eine Grenzvereinbarung.
      Wir bekamen damals keine Antwort, 3 Jahre später wurde ein neuer Versuch
      von uns gemacht. Diesmal reagierte die CF, sie stimmten dem NAP zu und boten uns folgende Grenze an: die Regionen Bolan, Alorton, Merton, Landfall und Goth Khakar sollten Besitz der CF werden. Da wir uns unserer eingeschränkten Expansionsmöglichkeiten bewusst waren und um einer guten langfristigen Nachbarschaft willen verzichteten wir damals zusätzlich auf die Sektoren Silver, Hammer, Kogl, Jubka und Prato, welche von Präsident McIntyre gerne angenommen wurden, sein Kommentar war damals:" Wir freuen uns über jeden zusätzlichen Puffer".
      Diese Worte hätten uns damals schon misstrauisch machen müssen, denn offensichtlich haben wir es hier mit langfristigen Expansionsplänen der Föderation zu tun. ...
      Comstar auf dem Vormarsch

      Nachdem sich Comstar jahrezehntelang mit der Kontrolle Terras und seines ebenso fernen wie geheimnisvollen Stützpunktes Voids Hell zufrieden gegeben hat, hat der alternde Primus Mori nun einen neuen Weg eingeschlagen: die Expansion. Nachdem Caph schon nach der Niederlage von Terra von Comstar besetzt wurde, sind nun mit Galatia und Deneb 2 weitere Sektoren der Kentares-Region unter die Herrschaft von Comstar gefallen. Nach eigener Aussage handelt sich um einen freiwilligen Schritt der nach Sicherheit lechzenden Systeme. Ach, und wie gross war vor einigen Jahren der Aufschrei in der IS, als das Grössere Valkyrat von einem Aufstand nach dem anderen erschüttert wurde. Piraten und Banditen, Rebellen und Terroristen wie konnte es anders sein. Ein vereinigtes Expeditionskorps sorgte für Friedhofsruhe im Valkyrat und die strahlenden Helden kehrten mit stolzgeschwellter Brust in ihre Heimat zurück. Doch schon nach kurzer Zeit erhoben sich die Ausgebeuteten und Entrechteten wider ihre Unterdrücker und diesmal zeigte uns Comstar, wie schnell und unkompliziert sie agieren können, wenn sie nur wollen. Und Götterdämmerung ist ein weiterer Stein im Puzzle des Adrian Mori, wird der nächste Dieron sein? Warum breitet sich Comstar immer weiter aus, unternimmt aber nicht das geringste gegen die von LOM besetzten Systeme? Wacht auf, Führer der Inneren Sphäre. Die Zeit, Comstar zu vertrauen, ist zu Ende. Ausgegebenem Anlass möchten wir hier nochmals nachdrücklich darauf hinweisen, dass die INI ein unabhängiger Nachrichtensender ist und sich niemals als Propagandainstrument durch die Liga missbrauchen lassen wird.

      Referendum in Conakry

      Wie vor 2 Jahren vom Parlament der Liga angekündigt, fand nun die Volksabstimmung im Sektor Conakry über eine mögliche Vollmitgliedschaft innerhalb der Liga statt. Die Wahlteilnahme lag bei ausserordentlich guten 82%. Die Wahlbeobachter aus dem Magistrat Canopus und örtlichen Comstar-Akolythen haben den Wahlprozess als transparent und vorbildlich bezeichnet, von jung bis alt seien die Menschen gut vorbereitet in die Wahllokale geströmt und hätten dabei eine schier endlose Geduld trotz teilweise stundenlanger Wartezeiten an den Tag gelegt.
      Überraschende 65% der abgegebenen Stimmen fielen auf die Option: Beitritt zur Liga. Wir gratulieren den Menschen zu dieser vernünftigen und zukunftsweisenden Entscheidung.

      Sternstunde der interstellaren Diplomatie

      Die Aussenwelt-Allianz und die Liga freier Welten haben mit der Einigung über die Zukunft der Dieron-Region ein neues Kapitel in den bilateralen Beziehungen eröffnet. Schon seit längerer Zeit war allerorten Kritik an dem vor vielen Jahren zwischen Alexander Avellar, Mikhail Marik und Prinz Davion ausgehandelten Kompromiss über eine Dreiteilung Dierons laut geworden. Am stärksten innerhalb der Bevölkerung selbst, die sich vehement und leidenschaftlich gegen eine Zerstückelung ihrer Heimat ausgesprochen hat. Das Parlament der Liga kam nicht umhin, die stetig sinkende Zufriedenheit in den Sektoren Lamprecht, Kessel und Imbros zur Kenntniss zu nehmen, alle Bemühungen der Liga mit Infrastrukturmassnahmen und intensiver Entwicklungshilfe doch noch die Menschen für sich zu gewinnen, blieben vergebens. Daher hat sich die Liga nach umfangreichen Volksbefragungen dazu entschlossen, dem Wunsch der Menschen nachzukommen und hat Verhandlungen mit der Allianz aufgenommen. Vermutlich hat auch der Herrscherwechsel in beiden Staaten dazu beigetragen, denn schon nach erstaunlich kurzer Zeit konnte eine Einigung erzielt werden. Die Liga übergibt die Sektoren Lamprecht, Kessel und Imbros an die Allianz und schliesst zugleich einen
      Grenzvertrag und langfristigen Friedensvertrag, der die Sicherheit in dem fragilen Gebiet um Terra garantieren soll.

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      Verschwörung im Kombinat aufgedeckt

      Seit nunmehr 13 Jahren befindet sich der Koordinator des Draconis Kombinats, Nathan Kurita, in dem abgelegenen Sektor Altona, angeblich um eine Rebellion zu verhindern. Die einzigen Gelegenheiten, wo der Koordinator ausserhalb des Kombinats gesehen wurde, waren auf den Sitzungen der Hausfürsten, an denen er eher lethargisch teilnahm. Unsere Recherchen haben ergeben, dass offenbar schon vor langer Zeit ein kalter Staatsstreich von General Heger und dem obersten Bürokraten Block Reisenbüchler durchgeführt wurde, der mit einem Quasi-Exil des Koordinators endete. Trauriger Höhepunkt und gleichzeitige Eskalation der Entmachtung war die kürzliche Ermordung des einzigen Nachkommens Kuritas, die offenbar der LOM in die Schuhe geschoben werden sollte. Damit befindet sich der ganze Staat in der Hand einer zutiefst korrupten Militär- und Beamtenclique und die Folgen deren Handelns dürften die Zukunft des Kombinats auf Jahrzehnte beinflussen.
      Nichtangriffspakt in Frage gestellt

      Die laufenden Vertragsverhandlungen stehen nach Aussage von Parlamentsmitgliedern der Liga kurz vor dem Scheitern. Grund dafür ist eine der Bedingungen, die die Circinus Föderation der Liga freier Welten gestellt hat. Unter anderem hatte die CF gefordert, dass die Liga mit den beiden Nachbarstaaten Magistrat Canopus und Lyranisches Commonwealth ebenfalls NAPs abschliessen müsse. Während einer solcher Vertrag mit dem Magistrat schnell und unkompliziert zustande kam, stellte das Commonwealth seinerseits Bedingungen für seine Zustimmung zu dem NAP. Der Archon beanspruchte die gesamte Region Skye als dem LyrCom zugehörig. Das diese Forderung eine Mehrheit in der in Kürze anstehenden Parlamentabstimmung finden wird, gilt als ausgeschlossen.


      Widerruf

      Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass unser Sender offenbar Opfer einer gezielten Desinformation wurde. Die Angabe, dass das LyrCom die gesamte Region Skye für sich beansprucht ist falsch. Wer der Falschinformant war und was seine Beweggründe waren, konnte von unserer Seite bisher noch nicht festgestellt werde.

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      Guten Abend meine Damen und Herren und herzlich Willkommen zu den Irian News Interstellar. Meine Name ist Amelia Tsung und wir befinden uns hier in Atreus City, Stadt der Träume und Zentrum der Liga. Vor wenigen Stunden ist eine wichtige Sitzung des Parlaments zu Ende gegangen, und es freut uns sehr, nun den Abgeordneten Preston Foster von der Silver Hawks Coalition als Gast begrüssen zu dürfen.

      A.T.: Herr Abgeordneter, wie im Vorfeld zu erfahren war, lag der Schwerpunkt dieser Sitzung und der zugehörigen Abstimmungen im Bereich der Aussenpolitik. Können sie uns und den Zuschauern etwas zu den Ergebnissen sagen?

      P.F.: Guten Tag Frau Tsung. Nun, wie sie sicherlich wissen, führte die Liga schon seit längerer Zeit Verhandlungen über einen Friedens- und Grenzvertrag mit der Circinus Föderation. Leider war es so, dass eine der Forderungen der CirFöd darin bestand, zugleich einen NAP mit dem Lyranischen Commonwealth abzuschliessen. Das LyrCom seinerseits knüpfte territoriale Forderungen in Skye an seine Zustimmung zu dem NAP. Eine einfache Abtretung von ganzen Sektoren nach dem Prinzip "Land gegen Frieden" war natürlich völlig inakzeptabel. Ich meine, wie soll man die Loyalität der Bürger zu einem Gemeinwesen erhalten, wenn man zugleich hunderte von Millionen von ihnen im Stich lässt.

      A.T.: Entschuldigen Sie die Zwischenfrage, aber ist nicht genau so etwas in Dieron der Fall gewesen?

      P.F.: Aber Sie dürfen nicht vergessen, dass damals die Lage der Liga eine andere war. Der damalige Generalhauptmann Mikhail Marik war ein bemerkenswert tatkräftiger Mann, der sich aber immer der Grenzen des Möglichen bewusst war, und der der festen Überzeugung war, dass die Liga eine Zeit des Friedens nötiger hatte als eine Ausdehnung jenseits alter LFW-Grenzen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Probleme an der circinischen Grenze schon akut, zu den Lyranern bestand aufgrund unserer Erfolge in Arcadia und Skye keinerlei Kontakt und die Aussenweltler waren gewillt, ihre Forderungen in Dieron nötigenfalls mit Gewalt durchzusetzen. Immerhin war Mikhail Marik der Gründervater unserer neuen mächtigen Liga und das gesamte Parlament stand damals hinter ihm. Heute ist die Situation in vielfacher Hinsicht eine andere. Die Mehrheitsverhältnisse haben sich in den letzten Jahren deutlich verschoben, gerade in den Mitgliedsstaaten in den Randbereichen der Liga sind die früheren Kriegsverbrechen der Lyraner nie vergessen worden. Nehmen sie zum Beispiel meine Heimatwelt Amity, zahlreiche Raubzüge und 2 langjährige Besetzungen mit verheerenden Zerstörungen, dort will niemand denen auch nur einen Fussbreit nachgeben. Obgleich später das LyrCom auf Vermittlung der CirFöd uns ein halbwegs ausgeglichenes Angebot unterbreitete, und vor allem die MPs aus Oriente und Regulus sich für eine Annahme des Abkommens aussprachen, behielten im Endeffekt die, nennen wir sie mal "Falken"-Fraktion die Oberhand, entscheidend in dieser Diskussion war auch der Bruch des ersten Grenzvertrages durch den alten McIntyre. Dadurch war einfach jegliche Vertrauensbasis dahin. Um auf ihre Frage vom Anfang zurückzukommen. Die Abstimmungsergebnisse waren eindeutig, die Forderungen werden nicht erfüllt. Allerdings wurde von unserer Seite danach beiden Staaten ein NAP ohne Bedingungen angeboten, worauf wir aber keine Antworten erhielten und sich die Sache daher erledigt hat.

      A.T.: Wurde in der Sitzung auch das nun offene Bündnis der CirFöd mit der Terrororganisation Light of Mankind und deren Konflikt mit ComStar und die Position der Liga dazu besprochen?

      Fortsetzung folgt in Kürze.

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      P.F.: Ja, tatsächlich wurden zu diesem Thema einige wichtige Entscheidungen getroffen. Zum einen wird die Liga ab sofort ComStar bei deren Militäraktion durch logistische Unterstützung und medizinische Hilfe zur Seite stehen. Die Behörden der Grenzsektoren zur CirFöd wurden ja schon nach den Massakern und Lynchmorden an ComStar-Angehörigen vor einigen Jahren angewiesen, umfänglich mit ComStar zusammenzuarbeiten und den Flüchtlingen humanitäre Hilfe zu leisten. Die Gruppe Light of Mankind wurde nun offiziell als Terrororganisation und Feind der Liga eingestuft.

      A.T.: Aber bedeute das nicht zugleich auch Krieg mit der Circinus Föderation?

      P.F.: Nicht zwangsläufig. Zunächst wird das militärische Vorgehen auf Stützpunkte der LoM innerhalb des Gebietes der Liga beschränkt.

      A.T.: Sie meinen Chilung und Skondia?

      P.F.: Richtig. Die Operationen gegen diese beiden Sektoren sind schon angelaufen und zeigen erste Ergebnisse. Ich bin mir sicher, dass die LoM dort in wenigen Jahren gänzlich ausgelöscht sein wird.
      Was die CirFöd angeht, so hoffen wir darauf, dass die Mehrheit der Bevölkerung, des Militärs und der Regierungsbehörden sich nicht besinnungslos der LoM angeschlossen haben und in der Lage sind, dass Ruder nochmal rumzureissen. Aber Sie können versichert sein, dass jeder Versuch der LoM den Konflikt auf unser Gebiet zu tragen, durch einen massiven Militärschlag beantwortet werden wird.

      A.T.: Und was passiert, wenn ComStar es nicht schaffen sollte die LoM in der CirFöd entscheidend zu schlagen?

      P.F.: Die Liga wird niemals zulassen, dass die LoM sich der Ressourcen und militärischen Kapazitäten eines ganzen Staates bemächtigt um damit womöglich die gesamte IS ins Chaos zu stürzen.

      A.T.: Können sie uns noch etwas zu den Ereignissen und dem Bürgerkrieg in der Aussenwelt Allianz sagen?

      P.F.: Das die LoM in der Lage sein würde, das Militär der AWA zu infiltrieren und so viele Sympathisanten in der Bevölkerung hat, war für uns eine ebenso grosse Überraschung wie die Kriegserklärung durch Präsident Pritchard. Man kann sagen, dass die Informationsbeschaffungsabteilung von SAFE total versagt hat. Ein Untersuchungsausschuss wird sich näher mit diesem Problem zu beschäftigen haben. Natürlich befinden sich die Grenztruppen seitdem in höchster Alarmbereitschaft, aber derzeit scheint nichts darauf hinzudeuten, dass Pritchard in der Lage wäre neben dem Bürgerkrieg auch noch eine Offensive gegen die Liga auf die Beine zu stellen. Ausserdem befindet sich der Generalhauptmann mit mehreren schlagkräftigen Marik Milizen in der Region Sirius. Ein mögliches militärisches Eingreifen seitens der Liga in der Region Dieron zugunsten der Pro-Avellar-Partei wird noch diskutiert, aber leider konnte noch kein Kontakt zu Präsident Avellar hergestellt werden.

      A.T.: Glauben Sie wirklich, dass es sich bei dieser Person um den echten Alexander Avellar handelt, der vor wieviel? 14, 15 Jahren verstorben sein soll?

      P.F.: Von Atreus aus ist sowas natürlich schwer zu bestätigen, erste Analysen seiner Gesichtszüge weisen schon eine grosse Ähnlichkeit auf, aber auch wenn er ein Doppelgänger wäre, entscheidend für die Liga ist einzig und allein die Vernichtung LoMs innerhalb der AWA.

      A.T.: Herr Abgeordneter, wir danken für das Gespräch.
      Auszug aus einer Rede des Generalhauptmanns Albert Marik vor dem Parlament der Liga auf Atreus:

      "Die Suche nach denen, die hinter diesem bösartigen Angriff stecken, läuft. Ich habe alle Ressourcen unserer Geheim- und Sicherheitsdienste mobilisiert, um die Verantwortlichen zu finden und ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Wir werden keinen Unterschied machen zwischen den Piraten, die diese Attacken ausgeführt haben und denen, die ihnen Unterschlupf bieten. Ich weiß die Unterstützung der Parlamentsmitglieder, die mich in der Verurteilung dieser Angriffe unterstützen, in höchstem Maße zu schätzen. Im Namen der Völker der Liga danke ich den vielen Staatsoberhäuptern, die sich gemeldet haben, um ihr Beileid auszusprechen und Hilfe anzubieten. Die Liga, seine Freunde und Verbündeten schließen sich mit all denen zusammen, die Frieden und Sicherheit in der Inneren Sphäre wollen, und wir werden gemeinsam den Krieg gegen das Piratentum gewinnen. Heute Abend bitte ich Sie um Gebete für alle, die trauern, für die Kinder, für die ihre Welt zusammengebrochen ist und für alle, die sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlen. Und ich bete, dass sie von einer Macht getröstet werden, die größer ist als wir, wie in Psalm 23 überliefert: "Und ob ich auch wanderte durchs finstere Tal fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir." Dies ist ein Tag, an dem wir Ligisten in all unserer Unterschiedlichkeit zusammenstehen in unserer Entschlossenheit, Gerechtigkeit und Frieden zu erreichen. Die Liga hat schon anderen Feinden die Stirn geboten, und das werden wir diesmal auch tun. Keiner von uns wird diesen Tag je vergessen, aber wir schreiten voran, um die Freiheit und alles, was gut und was gerecht ist in unserem Sternenreich, zu verteidigen. Danke. Gute Nacht. Gott schütze die Liga."